Alpiner Weg (drahtseilgesicherte oder besonders ausgesetzte Stelle, Firn, Blockhalde)
R37
Ginzling » Finkenberg
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2h15 |
9.6 km
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372 m
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523 m
Von Ginzling geht man in gemütlicher Wanderung über die Wiesen im Talboden des Zemmtals Tal auswärts entlang des Themenwegs "Lass dir erzählen... von Karlsteg nach Breitlahner", vorbei an der Jausenstation Gamsgrube und dem Gasthof Karlsteg. Weiter über einen schmalen Waldweg hinauf nach Finkenberg - Dornau. Dort führt der Lehrweg "Glocke" in einen Buchenwald, eine Rarität in den Zentralalpen!
In Ginzling geht es an der Kirche und an dem kleinen Lebensmittelladen vorbei. Auf der linken Seite des Baches bleibend, wandert man durch den Ortsteil Dornauberg und gelangt bald schon auf einen ebenen Wiesenweg, der über die Weiden führt. Diesem folgt man bis zum Hof Strahnbach und geht hier geradeaus auf dem Fahrweg nun leicht ansteigend weiter zum Gasthof Gamsgrube. Leicht ansteigend weiter gelangt man an eine Weggabelung. Während links der Weg zur Gamshütte abzweigt, folgt die Via Alpina dem Steig gerade aus über die Wiesen. In leichtem Bergauf und Bergab erreicht man schließlich das Wirtshaus Karlsteg, wo auch der Themenweg „von Karlsteg nach Breitlahner“ aus der Naturparkserie "Lass dir erzählen!“ endet (ca. 1h15min). Man überquert die Straße von Ginzling nach Mayrhofen und folgt einem Steig auf der rechten Seite über den Lawinenschutzbau, in der die Straße verschindet. Wo man wieder herunter kommt, quert man abermals die Straße sowie den Zemmbach und folgt einem steilen Steig in engen Serpentinen durch den Wald bergan. Bald wird dieser aber flacher und in gemütlicher Wanderung geht es durch den Bergmischwald mit Blockgestein nach Finkenberg. Im Ortsteil "Dornau" hält man sich rechts und folgt ein Stück dem schön angelegten Rundwanderweg "Glocke" bevor man beim kleinen Friedhof den Tuxbach quert und direkt in das Zentrum von Finkenberg gelangt. Wo man auf die Straße nach Ginzling trifft, gibt es gleich auf der gegenüberliegenden Seite einen Steig, der über den Tunnelbau der Straße führt. Auf der Straße den Tunnel zu begehen, wäre zu gefährlich. (Gudrun Wallentin, Christina Schwann, Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, OeAV)
Natur- und Kulturerbe
Mitte des 19. Jh. wurde das Zillertal vom Bergtourismus entdeckt. Die ersten Bergführer waren eigentlich keine offiziellen Führer, sondern die Bauern der Täler, die sich in ihren Bergen aber bestens auskannten. Einer davon ist Georg Samer, dessen Name weit über das Zillertal hinaus bekannt wurde. Er war nicht nur einer der besten Bergführer seiner Zeit, sondern nutze auch das gehäufte Vorkommen an seltenen Mineralien, das aufgrund der Zentralgneiszone (kristalliner innerer Kern des Tauernfensters) zustande kommt. Als Mineraliensammler konnte er sein Einkommen aufbessern und einige seiner Exemplare sind sogar im Naturhistorischen Museum im Wien zu bestaunen. 1865 gelang Paul Grohmann die Erstbesteigung des Hochfeilers, dem mit 3510m höchsten Berg des Zillertaler Hauptkammes. Sein Führer waren Georg Samer und Peter Fuchs. 1884 durchstiegen F. Dych und der gehbürtige Dornauberger und erster autorisierte Bergführer Hans Hörhager als Erste die 300 m hohe und 60° steile Eiswand, die "Hochfeiler-Nordwand". Auf Hans Hörhager gehen insgesamt weit mehr als 20 Erstbesteigungen zurück. Auch in der heutigen Zeit, gilt Ginzling als das Bergsteigerdorf schlecht hin, auch wenn die Popularität des Bergsteigens etwas zurückgegangen ist. Und auch heute noch sind es die gebürtigen Ginzlinger und Mayrhofer, die als Bergführer und Kletterer Weltruhm erlangt haben, wie z.B. Gerhard Hörhager, der das Kletterparadies "Die ewigen Jagdgründe" (auf dem Weg vom Breilahner zur Kaserleralm kommt man daran vorbei) gegründet hat. Er gehört zur Weltelite der besten Freikletterer und zur Leitfigur der Sportkletterszene im Zillertal. Bekannt ist auch der 1942 in Mayrhofen geborene Bergführer Peter Habeler, der gemeinsam mit Reinhold Messner 1978 den Mount Everest entgegen der damals gängigen Lehrmeinung ohne Sauerstoff bestieg. (Christina Schwann, OeAV, Gudrun Wallentin, Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen)
Nützliche topografische Karten
35/2 Zillertaler Alpen, Mitte und 35/1 Zillertaler Alpen, West ~ Oesterreichischer Alpenverein (1:25.000)
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Elisabeth - 24.12.12
Pas de ravitaillement à Ginzling mais il y a tout ce qu'il faut à Finkenberg.
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Kein Tanken Ginzling, aber es gibt alles, was Sie brauchen, um Finkenberg.
Jean-Louis GIRAUD - 29.03.12
Etape déroutante s'il en est !
L'itinéraire est court, trés court ...Mais c'est aussi un moment de respiration pour observer le travail des hommes et la descente du foin dans des pentes impossibles au dessous d'immenses lignes electriques car plus haut les barrages turbinent ...eux aussi !
Pour autant je n'ai pas échappé à la pluie ...A FINKENBERG j'ai trouvé assez facilement un hotel :
HOTEL DORNAUHOF
Familie KROLL
308 DORNAU / 6292 FINKENBERG
Tel 00 43 (0)5285 62696
email: info@dornauhof.at
www.dornauhof.at
Trés bon accueil et grande cordialité des propriètaires fidèles à la réputation de l'Autriche.Prix correct et buffet impressionnant mème pour un Via Alpiniste !
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Schritt verwirrend in der Tat!
Die Strecke ist kurz, sehr kurz ... Aber es ist auch ein Moment des Atmens, die Arbeit der Männer auf zu beobachten und abseits der Pisten unmöglich Heu unter riesigen Stromleitungen wie oben Dämmen turbinent .. . auch!
Bisher habe ich nicht den regen entkommen ... Ein FINKENBERG fand ich ein Hotel ganz einfach:
Hotel Dornauhof
Familie KROLL
Dornau 308/6292 FINKENBERG
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Sehr willkommen und Herzlichkeit der Besitzer treu Österreich Ruf. Richtige und beeindruckenden Buffet Preis für Via meme Mountaineer!
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